Fallbeispiele Übersicht

Anhand von Beispielen aus allen Landesteilen und aus dem benachbarten Ausland finden Sie konkrete Möglichkeiten, wie städtische, ländliche oder gemischte Gebiete von unterschiedlichster Struktur, Lage und Topografie mit Datenautobahnen erschlossen werden können. Und zwar mit solchen, die spezifisch für sie geeignet sind. Nicht verschwiegen werden auch potenzielle Hürden, die einer Erschliessung im Wege stehen können.

Der Ausbau erfolgt marktgetrieben. Doch nicht überall kann es der Markt allein richten - investiert wird zuerst in den dicht besiedelten Gebieten. In den Randregionen braucht es einiges an Phantasie, um sinnvolle Modelle zu entwickeln. Dazu mögen diese Informationen die eine oder andere Inspiration liefern. Die dargestellten Beispiele sind jedoch nicht als "Best Practice" zu verstehen. Vielmehr sollen sie die Palette möglicher Lösungen und die Rolle der öffentlichen Hand aufzeigen.

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Fallbeispiel Freiburg:
Der ganze Kanton spannt mit Swisscom zusammen

Von den Städten bis in die Dörfer wird Freiburg ein Glasfasernetz in die Wohnungen und Betriebe erhalten. Das mit öffentlichen Geldern mitfinanzierte Projekt wird voraussichtlich 15 Jahre in Anspruch nehmen. Neben Swisscom und den Freiburger Energieversorgern investiert auch der Kanton in den Glasfaserausbau.

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Fallbeispiel Oberwallis:
Mit Solidarität und Kooperation zu Glasfaser-Anschlüssen für alle

Von der städtischen Agglomeration über die ländliche Peripherie bis zur Tourismus-Hochburg: Ungeachtet der Anschlusskosten sollen 70 Oberwalliser Gemeinden eine Datenautobahn bis in die Wohnungen erhalten. Das Solidarwerk fusst auf der Kooperation der öffentlichen Hand mit der Swisscom. Im Herbst 2012 wurde dazu von den Oberwalliser Gemeinden die Datennetzgesellschaft DANET Oberwallis AG gegründet.

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Fallbeispiel Baselland/Solothurn:
Regionaler Telekom-Anbieter rüstet bestehendes Netz auf

"Evolution statt Revolution" lautete das Motto der Genossenschaft Elektra Birseck (EBM). Die Nordwestschweizer Stromversorgerin und Telekommunikationsanbieterin baute ihr Glasfasernetz sukzessive aus. Fiber To The Home (FTTH) gab es vorerst nur für Geschäftskunden und bei Neubauten; die Preise wurden der Struktur und Lage der jeweiligen Gemeinde angepasst. 2013 entschied die EBM ihre Aktivitäten auf den Energiesektor auszurichten und trennte sich von der Tochterfirma EBM Telekom AG.

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Fallbeispiel Luzern:
Die städtische Energieversorgerin klopft bei Swisscom an

Das städtische Zentrum der Zentralschweiz rüstet sich für die Zukunft: ewl energie wasser luzern baut zusammen mit Swisscom ein Glasfasernetz bis in die Wohnungen. Trotz Bedenken der Wettbewerbskommission zu Projektbeginn 2010 konnte es wie geplant Ende 2015 abgeschlossen werden.

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Fallbeispiel Giubiasco:
Die Tessiner Agglomerationsgemeinde setzt auf upc cablecom

Vielen Gemeinden und Hauseigentümern kann die Modernisierung der Kabelinfrastruktur nicht rasch genug gehen. Wenn es dann endlich so weit ist, wird der Kabelnetzbetreiber unterstützt, indem er rasch die nötigen Bewilligungen erhält. Wie in Giubiasco, wo upc cablecom innerhalb von sechs Monaten ihr Netz modernisiert hat.

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Fallbeispiel Nesslau-Krummenau:
Eine Landgemeinde profitiert von Holzschnitzeln

Was als Datenverbindung für ein Fernwärmenetz mit klassischem Kupferkabel geplant war, bescherte Nesslau-Krummenau modernste Glasfasertechnologie. Möglich wurde das kleine Innovationswunder dank dem Zusammenspiel von Gemeinde, regionalem Kommunikationsversorger und dem Holzenergiezentrum Toggenburg (HEZT). Doch die Nachfrage harzt.

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Fallbeispiel Gurtnellen:
Eine kleine Berggemeinde vernetzt sich über Swisscom mit der Welt

Als das Fernsehangebot immer dürftiger wurde und die Einwohner zu reklamieren begannen, wandte sich Gurtnellen an Swisscom. Innerhalb von zwei Jahren war die Lösung umgesetzt. Die Gemeinde beteiligt sich finanziell an der Erschliessung; auf die Einwohner, die das Angebot beanspruchen, werden keine weiteren Kosten abgewälzt.

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Fallbeispiel Grambow:
Dank Glasfaser, Funk und einem Silo ins Netz

Ein Blick über die Grenze zeigt einen originellen Lösungsansatz mit Technologiemix für dünn besiedelte Gebiete. Dem Einfallsreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt. Gemeinde und Bevölkerung können Erstaunliches zum Gelingen beitragen, wie das Beispiel des ostdeutschen Grambow beweist.

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Fallbeispiel Davos:
Mobilfunkpioniere in Davos

Mit Davos hat Swisscom die höchstgelegene Stadt Europas und flächenmässig zweitgrösste Gemeinde der Schweiz als Erste mit der neusten Mobilfunktechnologie erschlossen: LTE ermöglicht mehr Kapazität, kürzere Reaktionszeiten und sehr schnelle Übertragungsgeschwindigkeiten. Momentan erlauben die Endgeräte ein beachtliches Spitzentempo von 100 Mbit/s.

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Fallbeispiel Aetigkofen:
Kleine Gemeinde – grosses Projekt

Die Solothurner Kleingemeinde Aetigkofen entschied sich 2011 mit Investitionen in ein Glasfasernetz für die Zukunft zu rüsten. Dank einem innovativen Ausbaumodell rechnete die Gemeinde damit, die Investition amortisieren zu können. Der Ausbau wurde vereinfacht durch Koordination mit anstehenden Strassenbauarbeiten, den Bau einer neuen Gasleitung sowie die Umnutzung und den Verkauf des Schulhauses. Die Rentabilität des Netzes ist jedoch aufgrund der Konstruktion eines parallelen Netzes durch Swisscom unsicher, welches heutzutage 80% der potentiellen Kunden abdeckt.

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Fallbeispiel Entlebuch / Sörenberg / Urnäsch:
Bewährte Kabelnetze in neuem Glanz

Kabelfernsehnetze, die aktuell nur analogen TV-Empfang erlauben, sind deswegen nicht von gestern. Mit vergleichsweise tiefen Investitionen kann so ein Netz in ein Netz der neusten Generation umgerüstet werden. upc cablecom hat dies in Urnäsch zusammen mit dem lokalen Elektrizitätswerk und einer regionalen Bahngesellschaft umgesetzt. Auch im Bergdorf Sörenberg können so hochbreitbandige Internetverbindungen angeboten werden – ohne finanziellen Beitrag der Gemeinde.

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Fallbeispiel Grandfontaine:
Ultraschnelles Internet an der Landesgrenze

Swisscom will Gemeinden mit ultraschnellen Internetverbindungen versorgen. Darunter auch solche, die in den nächsten Jahren keine Glasfaseranschlüsse bis ganz in die Wohnungen und Geschäfte erhalten werden. Die jurassische Gemeinde Grandfontaine, direkt an der Grenze zu Frankreich gelegen, profitierte von einem Pilotprojekt: Die jurassische Gemeinde wurde – als eine der ersten der Schweiz – bis kurz vor die Gebäude mit der schnellen FTTS-Hybridtechnologie erschlossen.

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